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Uckermärker Blüte

Schönfeld

Foto von Rudolf

Rudolf Hammerschmidt

Kurzinfo

Leben und Arbeiten in der freien Natur

Auf dem Hof in Schönfeld finden wir für Brandenburger Verhältnisse sehr fruchtbare Böden und historisch relativ große Felder. Aus Weizen, Gerste, Raps und Zuckerrüben entsteht Brot, Rapsöl und Zucker. Rudolf und vier weitere Mitarbeiter beobachten täglich die Felder, um jeden Sommer für eine bestmögliche Ernte zu sorgen. Begibt man sich hier in die Natur lassen sich neben den an für sich seltenen Rotmilan und Seeadler auch unzählige Kraniche beobachten. Landwirtwirtschaft und Natur leben im Einklang.

Blühfläche festlegen

Lasst die Felder blühen!

Mit dem Abschluss einer Patenschaft bei Vielfeld hilfst du mit, die Biodiversität in Deutschland zu schützen. Mit jedem Quadratmeter schenken wir gemeinsam wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. In die heimische Natur zu investieren lohnt sich - und mit Vielfeld bleibst du von der Aussaat bis zur lebendigen Blühwiese im Sommer informiert. Tipp: Du kannst unsere Patenschaften auch verschenken!

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Oder Wunschfläche eingeben:

Nachgefragt

Wieso bist du bei Vielfeld dabei?

Ich denke der richtige Weg zum globalen Klimaschutz und der Bewahrung der Flora und Fauna ist, dass unsere fruchtbaren Flächen intensiv bewirtschaftet werden und dafür ein Teil der Flächen komplett dem Naturschutz z.B. als reine Blühflächen dient. Dies kann aber aufgrund der damit verbundenen Kosten nicht von den Landwirten alleine bewerkstelligt werden, sondern bedarf der Unterstützung von Euch Blühpaten!

Was macht Landwirtschaft für dich aus?

Landwirtschaft ist erst einmal eines der wichtigsten Dinge überhaupt, da es unser aller Lebensmittelversorgung sicherstellt. Das alleine ist schon eine große Erfüllung. Und dann bereitet es mir eine große Freude mitanzusehen wie die durch uns gesäten und gepflegten Pflanzen auf den Felder wachsen. Am schönsten ist dies im Mai und Juni, wenn das Wachstum in vollem Gange ist.

Wie sieht die Landwirtschaft der Zukunft für dich aus?

Um möglichst wenig Fläche zu beanspruchen und dabei die Versorgung mit ausreichend und qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln zu sichern und außerdem die Auswirkungen auf das Klima und die Beeinträchtigung der tierischen und pflanzlichen Artenvielfalt im globalen Kontext möglichst gering zu halten, muss die heimische Fläche möglichst effizient genutzt werden. Das bedeutet, ganz ohne eine intensive Bewirtschaftung wird es langfristig nicht gehen - gerade auch im Hinblick auf ein voraussichtlich weltweit weiter zunehmendes Bevölkerungswachstums.

Wieso sollte deiner Meinung nach Stadt und Land wieder enger “zusammenrücken”?

Warum setzen wir Feldspritzen und Düngerstreuer ein? Wo können wir damit Flächen schaffen, die bewahrt werden und nebenan hochwertige Lebensmittel erzeugen? Diese komplexen Zusammenhänge möchte ich gerne den Menschen vermitteln, die die ersten zwei Begriffe negativ assoziieren und leider keinerlei Bezug mehr zur Landwirtschaft haben.

Was sind die größten kommenden Herausforderungen für deinen Betrieb?

Der Klimawandel mit langanhaltenden Dürre- oder Nässeperioden stellt eine große Herausforderung dar. Hier können die negativen Auswirkungen des Klimawandels mit veränderten Anbauverfahren und neuen Sorten ggf. etwas abgepuffert werden. Eine große Herausforderung stellt auch ideologische Politik dar, da diese häufig nur mittels Scheuklappenprinzip einzelne Fragmente politischen Entscheidungen unterwirft und meistens keine weltweite Folgenabschätzung dieser Entscheidungen erfolgt.

Was sollte man zu der Region deines Hofes wissen?

Wir leben und wirtschaften in der Uckermark. Die Uckermark ist landschaftlich sehr schön durch die Weitläufigkeit und das Nebeneinander von sanften Hügeln, Feldgehölzen, Wäldern und Feldern. Die Uckermark ist eine sehr ländliche und dünn besiedelte Region. Dennoch liegt der Großstadttrubel mit 1 Stunde nach Berlin nicht fern.

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